15 Mrz 2025

Das halten Frauen und Männer von Versicherungen

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(kunid) Rund vier von zehn Personen in Österreich halten viel oder sehr viel von Versicherungen, jede achte wenig oder nichts, knapp die Hälfte rechnet sich weder der einen noch der anderen „Fraktion“ zu. Lebens- und auch BU-Versicherungen wird aber ganz überwiegend große Wichtigkeit beigemessen.

Auf einer Stufe von 1 („gar nichts“) bis 5 („sehr viel“): „Was halten Sie von Versicherungen?“

Das ist eine der Fragen, denen die Wissma Marktforschung im Auftrag Generali nachgegangen ist.

Vier von zehn Frauen haben eine gute Meinung von Versicherungen

Ergebnis: Rund vier von zehn Frauen ordnen sich den beiden höchsten Stufen zu (14 % „5“ und 28 % „4“).

Ähnlich viele sehen sich in der Mitte (46 %). Die übrigen 7 bzw. 6 % haben dementsprechend eine weniger oder gar keine hohe Meinung von Versicherungen.

Zum Vergleich: Bei den Männern ist die Skepsis in Summe etwas ausgeprägter. 11 bzw. 30 % ordnen sich den höchsten Stufen 5 und 4 zu.

Fast ein Viertel der Männer neigt aber zu einer negativen Haltung (15 % „2“ und 8 % „1“). In der Mitte positionieren sich 36 %.

Jüngere Frauen sind gegenüber Versicherungen offener

Zwischen den Altersgruppen sind Unterschiede erkennbar: Die Frauen der Altersgruppe 18 bis 24 sind deutlich positiver gestimmt: 17 bzw. 41 % sehen sich in den Stufen 5 und 4, insgesamt also etwa sechs von zehn. Weniger als ein Zehntel sieht sich in den Stufen „2“ (5 %) und „1“ (3 %).

Die wenigsten „Positiv-Werte“ weist die Gruppe der 45- bis 54-jährigen Frauen auf: Nur ein Drittel ist hier auf der „positiven Seite“ (11 % „5“ und 21 % „4“). Am anderen Ende der Skala stehen 9 % auf „Stufe 2“ und 5 % auf Stufe 1.

Lebens- und BU-Versicherung gelten als wichtig

Zu einzelnen Versicherungsprodukten wurde auch gefragt, wie wichtig diese den Befragten sind. Sowohl der Lebens- als auch der Berufsunfähigkeitsversicherung schreibt die große Mehrheit große Bedeutung zu:

• Die Lebens- und Pensionsversicherung finden 35 % der Frauen „sehr wichtig“ (Männer: 31), weitere 44 % eher wichtig (Männer: 43).

• Eine Geldveranlagung zwecks Kapitalaufbaus finden 26 % der Frauen (Männer: 31) sehr wichtig, weitere 40 % eher wichtig (Männer: 42).

• 20 % der Frauen finden die Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig (Männer: 20), weitere 40 % eher wichtig (Männer: 35).

Das mag damit zu tun haben, dass nur 9 bzw. 20 % der Frauen glauben, dass sie ihren Lebensstandard in der Pension „bestimmt“ oder „wahrscheinlich“ werden halten können (Männer: 13 bzw. 25). Dass die Pension aus der ersten Säule dazu ausreichen wird, halten 6 % für sicher, 13 % für wahrscheinlich (Männer: 6 bzw. 20).

In diesem Zusammenhang: Sprechen Sie mit Ihrem Berater – um die bestmögliche Vorsorge herauszuholen.

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